Arms Control / Non-proliferation

Wie ernst ist die Krise? Atomare Proliferation und internationale Ordnung

Nukleare Nichtverbreitung und internationale Ordnung hängen eng miteinander zusammen. Beide wurden für Jahrzehnte vornehmlich von den USA durch multilaterale wie unilaterale Politik garantiert. In dem Maße, wie die Wirksamkeit multilateraler Institutionen abnimmt, treffen einseitige Maßnahmen der USA zum Erhalt dieser Systeme international auf Widerstand. Daraus ergeben sich Spielräume für Länder wie den Iran. Nicht Rüstungswettläufe sind die Gefahr, sondern die Erosion des Gewaltverbots und die Möglichkeit von Nuklearkriegen.

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Dokumentation zur Abrüstung und Sicherheit

Die Dokumentation zur Abrüstung und Sicherheit existiert seit 1960 und wird alle zwei Jahre in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt herausgebracht. Sie gibt die wichtigsten Texte zur internationalen Sicherheits-, Abrüstungs- und Nichtverbreitungspolitik wieder und ist auch als englischsprachige Version erhältlich. Weiterlesen »

Der Knoten im Zapfhahn. Möglichkeiten und Folgen einer iranischen Sperrung des Persischen Golfs für den Schiffsverkehr

Die Vorgänge um eine mögliche nukleare Bewaffnung des Iran sind derzeit im Fokus der Öffentlichkeit. Neben der unmittelbaren Bedrohung für die Region, die eine solche Aufrüstung hätte, ergäben sich aber für die Weltgemeinschaft noch ganz andere Folgen: Ein möglicher militärischer Konflikt mit dem Iran, entzündet an der Frage der nuklearen Bewaffnung, würde auch weitreichende Konsequenzen nicht nur für die direkten Anrainerstaaten haben. Insbesondere die geographische Lage des Irans am Persischen Golf, durch den ein Großteil des Weltrohölbedarfs fließt, könnte das Mullahregime als Druckmittel einsetzen, um bei einem gegen den Iran verhängten Embargo oder gewaltsamen Konflikt die „Ölwaffe” auf die Brust der energieabhängigen Länder weltweit zu setzen. Weiterlesen »