Gesellschaft für Sicherheitspolitik und Rüstungskontrolle
Die Erhaltung von Frieden und Freiheit in der internationalen Politik ist Aufgabe der Sicherheitspolitik. Nach dem Ende des systemischen Konflikts ist das internationale System von einer Vielzahl tiefgreifender Konflikte gekennzeichnet. In einer solchen Welt ist die Erhaltung von Frieden und Freiheit stets gefährdet. Die Geschichte verdeutlicht: Solange es Konflikte in der Politik gibt, kann Freiheit nur durch wirksame Sicherheitspolitik bewahrt werden, und positiven Frieden gibt es nur in politischer Freiheit. Dieser Zusammenhang macht es verständlich, dass Fragen der Sicherheitspolitik mit großer Aufmerksamkeit und viel Engagement diskutiert werden. Die komplizierten tatsächlichen Zusammenhänge, die Art der Konflikte und ihre Austragung, die militärischen Systeme und die damit verbundenen Strategieausprägungen kommen in diesen Diskussionen häufig zu kurz.
Vor diesem Hintergrund wurde im Dezember 1981 in Kiel die Gesellschaft für Sicherheitspolitik und Rüstungskontrolle gegründet. Ihr Ziel ist es, über Probleme der Sicherheit in der internationalen Politik zu informieren sowie durch ein Stipendienwerk zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses nachhaltig und dauerhaft ein Netzwerk fundierter Kenner in Themen der Sicherheitspolitik herauszubilden. Darüber hinaus unterstützt die Gesellschaft die Arbeit des Instituts für Sicherheitspolitik an der Christian-Albrechts-Universität. Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus einem Vorsitzenden, einem stellvertretenden Vorsitzenden, einem Schatzmeister sowie einem Schriftführer. Der Direktor des Instituts für Sicherheitspolitik an der Christian-Albrechts-Universität ist Mitglied des Vorstandes kraft Amtes. Die Gesellschaft ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Kiel eingetragen und als gemeinnützig anerkannt.
