Archive for März, 2006

Kieler Analysen zur Sicherheitspolitik Nr. 17: Die neue strategische Ausrichtung der US-Verteidigungspolitik. Konsequenzen für transatlantische Kooperation

Seit dem 11. September 2001 befinden sich die US-amerikanische sicherheits- und verteidigungspolitische Strategie und die daraus resultierende militärische Ausrichtung der Streitkräfte in einem grundlegenden Transformationsprozess, der fundamentale Auswirkungen auf die transatlantische Kooperation hat. Bereits die in der `National Security Strategy´ (NSS) vom September 2002 formulierte Absicht, wenn nötig alleine und präemptiv zu handeln, leitete eine transatlantische Debatte über die geeignete Strategie und Rolle militärischer Macht im neuen Sicherheitsumfeld ein, die sich in der Krise um den Irak-Krieg manifestierte. Weiterlesen »

Kieler Analysen zur Sicherheitspolitik Nr. 16: Der Knoten im Zapfhahn. Möglichkeiten und Folgen einer iranischen Sperrung des Persischen Golfs für den Schiffsverkehr

Die Vorgänge um eine mögliche nukleare Bewaffnung des Iran sind derzeit im Fokus der Öffentlichkeit. Neben der unmittelbaren Bedrohung für die Region, die eine solche Aufrüstung hätte, ergäben sich aber für die Weltgemeinschaft noch ganz andere Folgen: Ein möglicher militärischer Konflikt mit dem Iran, entzündet an der Frage der nuklearen Bewaffnung, würde auch weitreichende Konsequenzen nicht nur für die direkten Anrainerstaaten haben. Insbesondere die geographische Lage des Irans am Persischen Golf, durch den ein Großteil des Weltrohölbedarfs fließt, könnte das Mullahregime als Druckmittel einsetzen, um bei einem gegen den Iran verhängten Embargo oder gewaltsamen Konflikt die „Ölwaffe” auf die Brust der energieabhängigen Länder weltweit zu setzen. Weiterlesen »

Kieler Analysen zur Sicherheitspolitik Nr. 15: Die internationale Krise über das iranische Nuklearprogramm: Wie geht es weiter?

Derzeit wächst die Sorge um das Nuklearprogramm des Iran. Die Politik des Iran stellt eine grundsätzliche Herausforderung für das gesamte nukleare Nichtverbreitungsregime dar, weil Teheran auf Erwerb und Nutzung von nuklearen Technologien besteht, die für ein ziviles Programm keinen Sinn machen und für dessen Verzicht sich in der Vergangenheit ein klarer internationaler Konsens herausgebildet hatte. Zudem legen die weiteren Umstände des Programms nahe davon auszugehen, dass der Iran vertragswidrig Kernwaffen herstellen will.
Weiterlesen »